
Der zweite Tag des Landparteitags stand neben der Aufstellung der Landesliste zur kommenden Bundestagswahl und einer tollen Rede des Parteivorsitzenden Sigmar Gabriel auch im Zeichen der Debatte um die Feste Fehmarnbeltquerung.

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Der zweite Tag des Landparteitags stand neben der Aufstellung der Landesliste zur kommenden Bundestagswahl und einer tollen Rede des Parteivorsitzenden Sigmar Gabriel auch im Zeichen der Debatte um die Feste Fehmarnbeltquerung.
Beim Thema Feste Fehmarnbeltquerung konnte sich die SPD Ostholstein mit ihren Forderungen durchsetzten. Auf Antrag des SPD-Ortsvereins Scharbeutz wurde beschlossen über die SPD-Bundestagsfraktion beim Bundesverkehrsministerium umfangreiche Berichte zur Kostenschätzung des gesamten Projektes, zu den Risiken des Neubaus der Fehmarnsund-Brücke und zur Finanzierung der Hinterlandanbindung anzufordern. Auch das Ergebnis des Raumordnungsverfahrens soll kritisch begleitet werden.

Bettina Hagedorn und die SPD Ostholstein engagieren sich beim Thema Fehmarnbeltquerung vor allem auch für die jungen Generationen, hier: Bettina Hagedorn mit Annie, der Tochter von Sandra Redmann
Die Haltung in Ostholstein bleibt klar: Die SPD steht an der Seite der Bürgerinitiativen gegen die Feste Fehmarnbeltquerung. Andere große Infrastrukturprojekte wie der Stuttgarter Bahnhof und der Berliner Großflughafen zeigen deutlich, dass Großprojekte ohne vernünftige Planung zu Milliardengräbern werden können. Im Vorfeld des Landesparteitag hatte am vorvergangenen Wochenende bereits die SPD Ostholstein den Antrag der SPD Scharbeutz mit breiter Mehrheit angenommen.
Der SPD-Landesverband nimmt sich des Themas Beltquerung also kritisch an und stellt die Kostenplanung auf den Prüfstand. Das ist zum einen ein Verdienst der Bürgerinnen und Bürger, die sich zahlreich am Raumordnungsverfahren beteiligt haben. Zum anderen ist es auch ein Ergebnis der konsequenten Interessenvertretung der Menschen vor Ort durch die SPD in Ostholstein. Auch Ministerpräsident Torsten Albig hat sich für die Landesregierung dem Antrag aus Ostholstein angeschlossen. „Der Antrag ist gut und notwendig“, so Albig.
Den vom Landesparteitag beschlossenen Antrag finden Sie als Auszug des Beschlussbuches hier.