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24.04.2014: Bettina Hagedorn packt beim symbolischen Spatenstich der Lärmschutzarbeiten in Reinfeld mit an!

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Foto: mit dem parlamentarischen Staatssekretär beim Verkehrsministerium, Enak Ferlemann, dem Bürgermeister der Stadt Reinfeld, Gerhard Horn und der Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn, Manuela Herbort

Ich freue mich, dass die Lärmschutzmaßnahmen in Reinfeld, die ich zusammen mit den SPD-Kommunalpolitikern schon seit Jahren gefordert habe, mit dem heutigen Tage zum symbolischen Abschluss kommen. Da habe ich natürlich – wie auf dem Foto zu sehen – gleich selbst mit „angepackt“, und ein Element in die Lärmschutzwand am Bahnhof Reinfeld eingefügt.

Mit der Lärmschutzmaßnahme, die in den nächsten Monaten vollständig abgeschlossen wird, verbessern wir ganz konkret die Lebensqualität der Menschen in Reinfeld entlang der Bahntrasse, denn: Zahlreiche Studien belegen bereits, dass Lärm krank machen kann, als SPD-Bundestagsfraktion haben wir daher schon 2011 für einen neuen Infrastrukturkonsens geworben, um den Schutz der Menschen vor Straßen- und Schienenlärm nachdrücklich zu verbessern. Als im Haushaltsausschuss für das Bundesverkehrsministerium zuständige Berichterstatterin kann ich heute die ersten Erfolge unseres SPD-Konzepts vermelden: 2014 stellt der Bund allein für Lärmschutz im Schienenverkehr 120 Millionen Euro zur Verfügung, die SPD strebt in der Bundesregierung bis 2017 eine Verdopplung der Mittel für Lärmschutz an. In Reinfeld hat der Bund insgesamt ca. 3,43 Millionen Euro in ca. 2.240 Meter Schallschutzwände investiert.

Bereits am 20. Februar 2012 hatte ich die damalige Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn, Ute Plambeck, nach Reinfeld eingeladen – auch 2012 war der Lärmschutz neben Barrierefreiheit Hauptthema des Gesprächstermins gemeinsam mit Gemeindevertretern aus Reinfeld. Schon 2012 war, für den Fall, dass die Fehmarnbeltquerung kommt, absehbar: Während vor zwei Jahren noch 10 Güterzüge täglich Reinfeld passierten wären es nach Fertigstellung der Beltquerung 98 – eine verzehnfachung, so dass mit Fern- und Nahverkehrszügen insgesamt 200 Züge täglich durch Reinfeld fahren würden – zusätzlicher Lärm, vor dem die Reinfelder geschützt werden müssen.