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Das St. Elisabeth-Krankenhaus in Eutin nimmt sich den Herausforderung bei dementen Patienten professionell an

Aktuelles

Eutin, 19.12.12

Bettina Hagedorn, der ärztliche Direktor und Chefarzt Dr. Hartmut Niefer, Petra Heidkamp von der Pflegedirektion und die kaufmännischen Direktorin Kerstin Ganskopf im gemütlich eingerichteten Aufenthaltsraum der Demenz-Station

Auf Einladung des Direktoriums besuchte die Bundestagsabgeordnete Bettina Hagedorn am 19. Dezember 2012 das St. Elisabeth Krankenhaus in Eutin. Im September wurde dort eine neue Station für Menschen mit Demenz feierlich eingeweiht. Für eine verbesserte geriatrische Versorgung der Patienten wurden insgesamt 2,2 Mio. Euro in bauliche Maßnahmen investiert – einer der Schwerpunkte dieser Umbaumaßnahmen, die knapp zur Hälfte vom Land Schleswig-Holstein gefördert wurden, war u.a. ein eigener Tages- und Aufenthaltsraum für Patienten mit Demenz, der therapeutisch ganztägig betreut wird. Denn Menschen mit Demenz verkraften einen Klinikaufenthalt noch schwerer als andere Patienten, da sie sich nicht ohne weiteres an die funktionalen Abläufe eines Klinikbetriebes anpassen können. „Daher muss sich das Krankenhaus anpassen, um den Behandlungserfolg zu ermöglichen,“ so der ärztlicher Direktor Dr. Hartmut Niefer.


Bettina Hagedorn stellt ihr aktuelles Weihnachtsliederheft vor

Die Demenz-Patienten fühlen sich wohler und werden schneller gesund. Denn je mehr ein dementer Mensch gegängelt wird, desto renitenter wird er, so weiß Hagedorn aus eigener, familiärer Erfahrung. Schon 2009 besuchte Hagedorn mit der ehemaligen SPD-Gesundheitsministerin Gitta Trauernicht das St. Elisabeth Krankenhaus – auch wenn damals die energetische Baumaßnahmen, die mit 220.000 Euro aus dem Bundeshaushalt gefördert wurden, Anlass des Besuches waren, so standen dennoch schon vor 3 Jahren die kommenden Herausforderungen für unsere älter werdende Gesellschaft mit der einhergehenden zunehmenden Anzahl von Demenzpatienten im Mittelpunkt unserer fachlichen Gespräche.
Natürlich hatte die Politikerin für die Patienten und Pflegekräfte auch ihr aktuelles Weihnachtsliederheft mit den 50 schönsten Weihnachtsliedern „im Gepäck“ - seit 2005 hat sie zwischen Fehmarn und Reinfeld bereits über 27.000 solcher Liederhefte verteilt – neben dem Weihnachtsliederheft haben auch die beiden Bände „Unsere schönsten Volkslieder“ sowie das Kinderliederheft stets für Freude gerade bei der älteren Generation gesorgt. Der Therapiewert des gemeinsamen Singens ist unter allen Fachkräften unbestritten.

Das Team des Elisabeth-Krankenhauses hat einen Film von meinem Besuch gemacht.