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Red Hand Day im Deutschen Bundestag – Bettina Hagedorn setzt ein Zeichen gegen Kindersoldaten

Aktuelles

 

Wie jedes Jahr, findet am 12. Februar der „Red Hand Day“ statt – der internationale Tag gegen den Einsatz von Kindersoldaten. Vor allem Kinder und Jugendliche erinnern an diesem Tag mit öffentlichen Protesten, Demonstrationen und anderen Aktionen an das Schicksal von Kindern, die in Kriegen als Soldaten missbraucht werden. Am 28. Januar fand diese Aktion im Deutschen Bundestag statt.

Bettina Hagedorn, die Bundestagsabgeordnete aus Ostholstein und Vorstandsmitglied des Deutschen Kinderhilfswerks, hat die Aktion selbstverständlich wieder aktiv unterstützt: „Dass weltweit noch immer täglich 250.000 Kindersoldaten als Kämpfer, Nachrichtenübermittler oder Spione im Einsatz sind, ist ein unerträgliches Gefühl - das Elend und die lebenslange Traumatisierung dieser Jugendlichen und Kinder muss öffentlich geächtet werden. Darum muss sich Deutschland international weiter mit voller Kraft dafür einsetzen, dass jegliche Beteiligung von Kindern an bewaffneten Konflikten verhindert wird!“

Seit über 10 Jahren engagieren sich Jugendliche in aller Welt mit der „Aktion Rote Hand“, bei der rote Handabdrücke gegen den Missbrauch von Kindern in Kriegen gesammelt werden. Diese werden dann von der Kinderkommission des Deutschen Bundestages, die sich für die Rechte der Kinder einsetzt, an maßgebliche Politiker - wie beispielsweise den UN-Sonderbeauftragten für Kinder und bewaffnete Konflikte – übergeben, mit der Bitte, die Forderungen der Aktion Rote Hand zu unterstützen. Die rote Hand steht dabei als Symbol für das „Nein“ zur Rekrutierung und zum Einsatz von Kindersoldaten.