
Lutz Schlünsen, Karsten Kratzmann, Heinrich Kröger, Bettina Hagedorn, Sandra Redmann, Regina Poersch und Lars Winter zu Besuch beim Kreisbauernverband
Auf Einladung des Kreisbauernverbandes Ostholstein-Lübeck besuchten die Bundestagsabgeordnete Bettina Hagedorn, die Abgeordneten des Landtages Regina Poersch und Sandra Redmann sowie der Landtagskandidat und Kreisvorsitzende Lars Winter den Vorstand in Lensahn.
In dem einstündigen Gespräch wurde im Wesentlichen über die derzeitige Struktur der Beschaffung von Ausgleichsflächen für große Baumaßnahmen gesprochen. In diesem Zusammenhang stand auch die Frage im Raum, wie effektiv die derzeitige Handlungsweise der Stiftung Naturschutz des Landes Schleswig-Holstein bei der Umsetzung von Ausgleichsmaßnahmen ist.
Die ostholsteiner Landwirte beklagen, dass sie im Zuge der festen Fehmarnbeltquerung und der Hinterlandanbindung aber auch bei anderen Baumaßnahmen hochwertigen Boden als Ausgleichsflächen zur Verfügung stellen müssen. Die Landgesellschaft des Landes Schleswig-Holstein kauft bereits jetzt Ländereien auf und treibt damit die Preise für Ackerland in die Höhe. Die heimischen Landwirte können diese Preise nicht zahlen. Von den Landwirten wird nun angeboten, ein neues Verfahren der Ausgleichflächenpolitik zu bestreiten. Zunächst nur für Ostholstein, später vielleicht Landesweit. In Form einer Stiftung oder eines Fonds sollen Ausgleichsgelder für Maßnahmen fließen. Dritte, z.B. Landwirte oder auch Umweltverbände, können dann für Naturschutzprojekte Geld aus diesem Fond erhalten.
Die Politikerinnen und Politiker der SPD stehen der neuen Idee grundsätzlich positiv gegenüber und regten an, darüber im Dialog zu bleiben.