
mit THW-Präsident Albrecht Broemme diskutieren wir mit über 70 Gästen beim Blaulichtabend beim THW-Neustadt
Unter dem Motto „Bevölkerungsschutz - Vernetzung der Akteure“ fand am 16. Februar auf meine Einladung ein Blaulichtabend beim Technischen Hilfswerk in Neustadt statt. Neben zahlreichen Helferinnen und Helfern aus vielen Ortsverbänden des THW nahmen auch Angehörige von Bundeswehr, Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten an dem Informationsabend teil.

Die Bürgermeisterin Tordis Batscheider begrüßt die Gäste des Blaulichtabends.
In Deutschland wird der Bevölkerungsschutz durch Ehrenamtliche getragen. In keinem Land ist das bürgerschaftliche Engagement so verwurzelt wie hier. Es stellt sich daher abseits der Finanzierung auch die Frage, wo stünde der Bevölkerungsschutz ohne Ehrenamt und was ist dem Ehrenamt zukünftig noch zumutbar? Wie kann das geknüpfte Netz in Zukunft erhalten und gestärkt werden?
In seinem Impulsvortrag betonte der THW-Präsident Albrecht Broemme mehrmals, dass es besonders wichtig ist, dass die Helfer aller Rettungsorganisationen ihre Visitenkarten vor einer Katastrophe austauschen und nicht erst nach einem Unglück. Gemeinsame Übungen und Planspiele aller Rettungsorganisationen tragen zur Verzahnung der Helferinnen und Helfer bei und sorgen dafür, dass im Notfall jeder Handgriff sitzt. Aber auch die Attraktivität der Organisation muss zum Beispiel durch Erhöhung oder Absenkung der Altersgrenze oder eine gute Ausbildung gefördert werden. Im Anschluss konnten noch viele interessante Gespräche geführt werden.

im Gespräch mit dem Präsidenten der Bundespolizei See Joachim Franklin und dem THW-Landesbeauftragten Dierk Hansen.

Blaulichtabend beim THW-Neustadt.