18.02.2010

Auch in diesem Jahr setze ich meine Rathausbesuche fort, um mit Bürgermeistern und Kommunalpolitikern über die für ihre Gemeinden wichtigen Herausforderungen ins Gespräch zu kommen. Mein Themenkatalog den ich bei meinem Besuch in der Gemeinde Großenbrode bewältigen wollte war lang – doch das Hauptthema, das den Großenbroder Gemeindevertretern seit Monaten unter den Nägeln brannte, war die Hinterlandanbindung im Zuge der festen Fehmarnbeltquerung und die damit verbundenen Risiken nicht nur für die Gemeinde Großenbrode.
Die Gemeinde Großenbrode möchte unbedingt, dass die bestehende Bahnlinie aus dem Ort heraus an die E47 verlegt wird. Dies verdeutliche auch der gemeindliche Flächennutzungsplan, erklärte Bürgermeister Klaus Reise. Hält die Deutsche Bahn AG an ihren bisherigen Plänen fest, die Strecke zu ertüchtigen, sie langfristig (bis 2025) zweigleisig auszubauen und die Streckenführung weitgehend zu belassen, droht für Großenbrode bei einer prognostizierten Frequenz über 200 Zügen pro Tag nahezu Dauerschließung des Bahnüberganges im Ortzentrum. Ich sicherte den Großenbrodern zu, mich auf kürzestem Wege an die Verantwortlichen der Deutschen Bahn AG wenden, um einen Ortstermin zu vereinbaren.