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Gespräch mit ver.di-Fachkommission zur Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung

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mit der ver.di Bundesfachkommission nach dem Gespräch im Paul-Löbe-Haus

In einem sehr informativen Arbeitsgespräch habe ich mich am 14. März mit den Vertretern der ver.di Bundesfachkommission Bundesverkehrsverwaltung, angeführt von Antje Schumacher-Bergelin, über die kommende Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung ausgetauscht. Insbesondere die unklare Richtung der Reform beim Thema Personal haben wir intensiv und kritisch diskutiert. Für mich ist dabei klar, dass sich die Personalentscheidungen und -aufteilungen – etwa in Hinblick auf die geplante Generaldirektion in Bonn (GDWS) – nicht an der Anzahl der Ämter orientieren dürfen, sondern – das sollte sich eigentlich von selbst verstehen – an einer Aufgabenbeschreibung, zu der es allerdings aus dem Verkehrsministerium noch keine konkrete Aussage vorliegt.

In enger Zusammenarbeit mit den Personalräten müssen wir für die Planungsingenieure aber vor allem auch für die Handwerker, Taucher, Schleusenwärter, die Außenbezirksmitarbeiter und alle anderen Tätigkeitsbereiche wieder berufliche Perspektiven in der WSV erarbeiten. Fachkräftemangel, Know-How-Transfer durch eigene Ausbildungen, tarifliche Absicherung und nicht zuletzt ganz profan die Arbeitsfähigkeit der WSVen vor Ort sind Schlagworte für politische Themenfelder, die uns bei der Reform in den nächsten Jahren beschäftigen werden. Als Berichterstatterin im Haushaltsausschuss für das Verkehrsministerium von Bundesminister Alexander Dobrindt werde ich mich, wann immer sich die Möglichkeit bietet, dafür einsetzen, dass den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Wasser- und Schifffahrtsverwaltungen gegenüber verlässliche Zusagen gemacht werden.