Am Vorabend der Wahl des Bundespräsidenten traf sich die SPD-Bundestagsfraktion gemeinsam mit ihren Wahlmännern und –frauen in Berlin zum traditionellen Fest anlässlich der Bundesversammlung. Dieses Ereignis ließ sich auch die ostholsteinische Bundestagsab-geordnete Bettina Hagedorn mit ihrem Büro-Team nicht entgehen und traf dort prompt auf den rot-grünen Präsidentschaftskandidaten:
Hagedorn: Gauck wäre Bundespräsident „nah bei den Menschen“
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„Joachim Gauck ist eine bemerkenswerte Persönlichkeit – er wäre ein Präsident "nah bei den Menschen"! Am gestrigen Abend bekam er einen sehr herzlichen Empfang und hielt eine motivierende – in Teilen aber auch nachdenkliche – Rede. Ich weiß, dass die Wahl für diesen beeindruckenden früheren Bürgerrechtler die richtige ist und fühle mich auch von den rund 350 Zuschriften von Bürgerinnen und Bürgern aus meinem Wahlkreis und ganz Schleswig-Holstein bestärkt, die mich in den letzten Tagen dazu aufforderten, Parteipolitik und Fraktionszwang außer Acht zu lassen und im Sinne der Bürger unseres Landes zu wählen.
Auch nach meinem Verständnis ist das Amt des Bundespräsidenten überparteilich und sollte moralische Autorität und Führungsqualitäten aufweisen, die alle Deutschen miteinander vereint. Dieses gilt ganz besonders in Krisenzeiten wie derzeit und nach einem bislang einmaligen Rücktritt eines amtierenden Bundespräsidenten, der viele Menschen zusätzlich verunsichert hat.“
Der frühere DDR-Bürgerrechtler Joachim Gauck - obwohl auf Vorschlag von SPD und Grünen zur Wahl angetreten - wird als parteiloser Demokrat nach Meinung Hagedorns diesem Anspruch gerecht. Er steht dem niedersächsischen Ministerpräsidenten und stellvertretenden CDU-Bundesvorsitzenden Christian Wulff gegenüber, der als aktiver Parteipolitiker für Polarisierung statt Konsens-Orientierung steht.
Hagedorn: „Gauck selbst bezeichnet sich als „linker, liberaler Konservativer“ und macht damit selbstbewusst deutlich: Er lässt sich in keine parteipolitische Schublade stecken. Vielfach hat er bewiesen, dass er grundsätzliche Debatten prägen und unserer Gesellschaft Orientierung geben kann. Joachim Gaucks Kandidatur ist keine Kandidatur gegen jemanden, sondern eine Kandidatur für eine bestimmte Vorstellung vom Amt des Bundespräsidenten. Als Bürgerrechtler hat er immer wieder deutlich gemacht, dass es neben den Parteivertretern engagierte Menschen in unserem Land gibt, die unsere Demokratie mit Leben füllen. Joachim Gauck steht damit für ein Verständnis des Amtes des Bundespräsidenten, das nicht parteitaktische Machtkämpfe in den Mittelpunkt stellt, sondern die gemeinsame Verantwortung für Freiheit und Demokratie in unserem Land.“
Gemeinsam mit dem Team Hagedorn feierte auch René Portier aus Eutin - derzeit für eine Woche als Praktikant im Büro von Bettina Hagedorn - an diesem Abend mit. René, der gerade seinen Abschluss am Eutiner Voß-Gymnasium gemacht hat und 2007/08 bereits ein High-School-Jahr im kalifornischen San Francisco verbrachte, wird am Ende dieser Woche selbst eine Pressemitteilung mit seinen Eindrücken und Erfahrungen dieser ereignisreichen Woche in Berlin verfassen.



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