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Haushaltsausschuss rettet Förderung für „Jugend trainiert für Olympia“

Pressemitteilungen

Maßgabebeschluss

In den letzten Wochen erregte die gefährdete Zukunft der beliebten Schulwettbewerbe „Jugend trainiert für Olympia“ und „Jugend trainiert für Paralympics“ bundesweit die Medien: Innenminister de Maizière hatte im Bundeshaushalt die Fördersumme des Bundes halbiert verknüpft mit der Ankündigung, im Haushalt 2015 die Förderung der Wettbewerbe komplett zu streichen. In seinen abschließenden Haushaltsberatungen in der vergangenen Nacht hat der Haushaltsausschuss jetzt ein klares Zeichen dagegen gesetzt: die Bundesfördermittel in Höhe von 350.000 Euro 2014 werden ab 2015 wieder auf ihre Ursprungshöhe von 700.000 Euro verdoppelt. Die stellvertretende haushaltspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion Bettina Hagedorn aus Ostholstein war selbst von 2005 bis 2009 im Haushaltsausschuss für Sportförderung im Innenministerium zuständig und erklärt den Beschluss:

„Über 800.000 Kinder und Jugendliche haben zuletzt an den ‚Jugend trainiert‘-Wettbewerben teilgenommen – häufig wird dadurch in jungen Jahren die Begeisterung für Spitzensport und den Einstieg in die internationale Wettbewerbswelt geweckt, wo Jugendliche auch die Chance haben ihre Idole - echte Weltmeister und Olympiasieger - kennenlernen können. Es wäre deshalb nach meiner Überzeugung das falsche Signal gewesen, hätte der Innenminister hier mit dem Hinweis auf Länderzuständigkeiten die kompletten Fördermittel in Höhe von 700.000 Euro gekürzt – ich bin froh, dass wir das im Haushaltsausschuss in letzter Minute noch ‚ausbügeln‘ konnten. Damit kann bei der Deutschen Schulsportstiftung weiterhin langfristig geplant werden - das drohende Ende für die beiden Wettbewerbe ist endgültig vom Tisch.“ Seit die Wettbewerbe vor über 40 Jahren ins Leben gerufen wurden, haben sich mehr als 25 Millionen Kinder und Jugendliche beteiligt. Mittlerweile finden die bundesweiten Finalwettbewerbe beider Wettbewerbe gemeinsam statt und leisten so einen überzeugenden Beitrag zur Inklusion.