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Kosten und Folgen einer Festen Fehmarnbeltquerung

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Bernd Friedrichs (Betriebsratsvorsitzender Scandlines), Bettina Hagedorn und Malte Siegert (Leiter Nabu Wallnau) diskutierten mit Gabriele Hiller-Ohm über die Folgen und Kosten einer Festen Fehmarnbeltquerung.

Lübeck, 02.09.2010

Rund 50 Gäste diskutierten auf Einladung der SPD-Bundestagsabgeordneten Gabriele Hiller-Ohm gemeinsam mit ihrer Kollegin Bettina Hagedorn, dem Leiter des NABU Wasservogelreservat Wallnau Malte Siegert und dem Betriebsratsvorsitzenden von Scandlines Bernd Friedrichs über Folgen und Kosten einer Festen Fehmarnbeltquerung.

In ihrem Vortrag informierte Bettina Hagedorn die Anwesenden mit einem kritischen Blick auf die vorliegenden Daten und Fakten über die Feste Fehmarnbeltquerung und ihre Hinterlandanbindung. Fast alle Gäste teilten die Meinung der Abgeordneten, dass die Feste Fehmarnbeltquerung überflüssig, ökologisch und sozial unverantwortlich ist und droht zum Millardengrab von Steuerngelder zu werden. Malte Siegert zeigte die Folgen für die Umwelt auf. Der Fehmarnbelt sei eine der ökologisch sensibelsten Gebiete in Europa. Verkehre vom Wasser auf die Straße zu verlagern sei zudem ökologisch unverantwortlich. Auch Bernd Friedrichs spricht sich massiv gegen das Projekt aus. "Wir haben mit den Fähren bereits eine schwimmende Brücke," erklärte Friedrichs. Die Fähren seien heute nur zu 40 Prozent ausgelastet. Die Experten und die Gäste waren sich weitgehend einig, die Hinterlandanbindung wird somit vielen Menschen schaden.