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Kristin Alheit informiert sich über das Kooperationsprojekt „Krippe“ der Schön-Klinik und der Stadt Neustadt

Aktuelles


07.01.2013, Neustadt

Klinikgeschäftsführer Manfred Vollmer, Regina Frahm, Kristin Alheit, Bettina Hagedorn, Tordis Batscheider, Margit Giszas und geschäftsführender Inhaber Dieter Schön. Foto: Sebastian Rosenkötter, Lübecker Nachrichten

Gemeinsam mit der schleswig-holsteinischen Sozial- und Gesundheitsministerin Kristin Alheit und Neustadts Bürgermeisterin Dr. Tordis Batscheider besuchte die Bundestagsabgeordnete Bettina Hagedorn die Schön Klinik Neustadt, um sich über ein bisher einmaliges Kooperationsprojekt im Kreis Ostholstein zwischen der Stadt Neustadt und der Schön Klinik zu informieren und zu werben: Beide Partner haben gemeinsam den Bau und Betrieb einer Kinderkrippe auf dem Gelände der Klinik auf den Weg gebracht.

Noch in diesem Jahr sollen 20 Plätze für Unter-Dreijährige entstehen. Die Schön-Klinik investiert ca. 690 000 Euro für den Neubau, die Betriebskosten werden sich die Stadt und die Klinik teilen. Die Hälfte der Plätze ist für Kinder von Klinikmitarbeitern vorgesehen, die andere Hälfte für Kinder aus Neustadt. Dies ist das erste Mal in Ostholstein, dass es so eine Zusammenarbeit gibt, so Hagedoen.
Schon im März 2006 hatte die Bundestagsabgeordnete Bettina Hagedorn zu einer Podiumsdiskussion nach Neustadt in die Schön Klinik eingeladen, um für diese Art von Kooperation im Sinne von mehr Familienfreundlichkeit zwischen großen Arbeitgebern und den Kommunen zu werben. Seit 2004 hatte sich die damalige SPD-Bundesfamilienministerin Renate Schmidt für die Gründung „Lokaler Bündnisse für Familie“ eingesetzt, um auf lokaler Ebene Akteure aus den verschiedensten gesellschaftlichen Bereichen für mehr Familienfreundlichkeit zu mobilisieren. Schon damals war klar, das Familien und vor allem auch Alleinerziehende eine gute Kinderbetreuung benötigen, um Familie und Beruf „unter einen Hut“ bringen zu können. Arbeitgeber benötigen gut ausgebildete Fachkräfte, die ihre Kinder in guter Betreuung wissen, und Betreuungszeiten, die dem Arbeitsalltag entsprechen. Besonders im Hinblick auf den demografischen Wandel kann es für den Bestand so mancher Firma enorm wichtig sein, wenn sie zukünftigen Arbeitnehmern attraktive Betreuungsplätze für ihren Nachwuchs bieten können. Um ein gutes Betreuungsangebot zu gewährleisten, investieren Träger wie Kommunen viel Geld in die laufenden Unterhaltungskosten. Durch Schließung von „Lokalen Bündnissen für Familien“ kann der Kraftakt, genügend Betreuungsplätze zu schaffen und diese zu finanzieren, „mit vereinter Kraft“ realisiert werden – so schon unsere Überlegung 2005, so Hagedorn.