
Am 19. August 2009 Uhr besuchte mein Bundestagskollege Johannes Kahrs, im Haushaltsausschuss zuständig für den Wehretat, binnen weniger Wochen aus aktuellem Anlass erneut mit mir die Eutiner Rettberg Kaserne - die Abteilungsleiterin Wehrverwaltung, Infrastruktur und Umweltschutz im Verteidigungsministerium, Frau Alice Greyer-Wieninger, sowie Brigadegeneral Dipl.-Päd. M.A. M.S. Werner Freers, Chef des Stabes im Führungsstab des Heeres, nahmen auf unsere Einladung an diesem internen Besuch teil.
Bereits im Sommer 2007 (gemeinsam mit dem Wehrbeauftragten Reinhold Robbe) und zuletzt am 9. Juli 2009 war Johannes Kahrs, MdB zu Gast in der Rettberg-Kaserne Eutin (und Wagrien-Kaserne Oldenburg), um sich mit mir über den Stand der beschlossenen Sanierungs- und Neubauarbeiten – insbesondere in Bezug auf die Unterkünfte für die Soldaten - zu informieren. In dem damaligem Pressegespräch haben wir gemeinsam die zeitlichen Abläufe und teilweise die Art der geplanten Umbaumaßnahmen in Eutin kritisch beurteilt – aus diesem Anlass führten wir die Gespräche am 19. August fort.
Besonders freute ich mich, dass es in den wenigen Wochen seitdem gelang, bei unseren jetzigen Gesprächen in der Kaserne die zuständige Abteilungsleiterin Wehrverwaltung, Infrastruktur und Umweltschutz im Verteidigungsministerium, Frau Alice Greyer-Wieninger, sowie den ebenso zuständigen Brigadegeneral Dipl.-Päd. M.A. M.S. Werner Freers, Chef des Stabes im Führungsstab, hinzu zu ziehen. Laut aktueller Planung werden in den kommenden Jahren rund 20 Mio. Euro in die Bausubstanz der Rettberg-Kaserne investiert– eine erfreuliche Entwicklung. Allein zehn Millionen sind in den nächsten drei Jahren für die Modernisierung von drei Unterkunftsgebäuden eingeplant – skeptisch beurteilen wir jedoch den Umbau des Gebäudes der 3. Kompanie zu einem so genannten „Funktionsgebäude“ für alle Geschäftsstellen der fünf Kompanien und die geplanten organisatorischen Veränderungen für Wehrpflichtige und Soldaten in der Folge der Gleichzeitigkeit von Baumaßnahmen in drei Gebäuden. Angesichts der hohen Belastung der Soldaten durch zahlreiche und regelmäßige Auslandseinsätze setzen wir auf Flexibilität und Entgegenkommen des Verteidigungsministeriums bei der Abwicklung und Zielrichtung der bisherigen Planung. Ein weiterer Gesprächsgegenstand war – wie schon seit 2 Jahren – der Erhalt des denkmalgeschützten Offizierskasinos und eine Planveränderung bei dem so genannten „Trio-Gebäude“. Die Restaurierung des alten Casinos oder alternativ die Integrierung in ein Trio-Gebäude sind gleich teuer. Entscheidend sind die Folgekosten. Johannes Kahrs und ich werden uns im Rechnungsprüfungsausschuss dafür einsetzen, dass das vor 1950 errichtete Offizierskasino von historischem Wert erhalten wird.