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Podiumsdiskussion der AWO zum Thema Altersarmut in Malente

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Foto: Studio Kohlmeier


Bettina Hagedorn steht für den Mindestlohn, denn gute Arbeit sichert eine gute Rente!

Am 24. August diskutierte Bettina Hagedorn im AWO-Bürgerhaus in Malente mit weiteren Bundestagskandidatinnen über das Thema Altersarmut.

Gerade im ländlichen Schleswig-Holstein mit einem hohen und stetig steigenden Bevölkerungsanteil älterer Menschen stößt dieses Thema natürlich auf großes Interesse und so war der Saal in Malente auch voll: Mehr als 60 Interessierte wollten die Antworten der PolitikerInnen auf die Problematik der Altersarmut hören. Bettina Hagedorn machte klar, dass das Fundament für eine ausreichende Rente gute Löhne für gute Arbeit sind. Nur mit einem Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde lässt sich die Armut im Alter wirkungsvoll verhindern. Die Alternative von CDU und FDP, die Lohnfindung den Tarifparteien zu überlassen, hat bisher in vielen Branchen zu Löhnen unter 5 Euro geführt. Dabei orientiert sich die Rentenhöhe an der Lohnentwicklung, je höher die Löhne, desto mehr profitieren auch die Rentner – und auch der Staat spart Geld, mit dem er bisher vielen Menschen, die von ihrer Vollzeitarbeit nicht leben können, ihr Gehalt auf den Hartz-IV-Satz aufstocken muss. Die Wortmeldungen aus dem Publikum unterstrichen angesichts Hungerlöhne für viele Menschen in Deutschland die Dringlichkeit für einen gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro.