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Überlebender berichtet über die Cap-Arcona Katastrophe

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Regina Poersch, Ralf Stegner, Lars Winter und Bettina Hagedorn am Ehrenfriedhof Cap Arcona

Gemeinsam mit dem Landesvorsitzenden Ralf Stegner, der Landtagsabgeordneten Regina Poersch und dem Landtagskandidaten Lars Winter nahm ich an der Gedenkveranstaltung zum 67. Jahrestag der Cap-Arcona Katastrophe in Neustadt teil.

Hendryk Francuz , 1925 in Polen geboren, ist nach 67 Jahren wieder nach Neustadt zurückgekehrt und berichtete als Überlebender von dieser schrecklichen Tragödie am 03. Mai 1945, bei der mehr als 7000 Menschen ums Leben gekommen sind. Vor den anrückenden britischen Truppen wurden die verbliebenen KZ-Häftlinge aus dem Konzentrationslagern Ende April nach Lübeck transportiert und in der Neustädter Bucht auf Schiffe gepfercht. Alleine auf dem Schiff Cap-Arcona befanden sich 4500 bis 6000 Menschen. Da die Schiffe nicht besonders gekennzeichnet und mit Bordwaffen ausgestattet waren, wurden sie von alliierten Fliegern für Truppentransporter gehalten und angegriffen, um die die vermutete Absetzbewegung deutscher Truppen über die Ostsee zu verhindern. Die meisten KZ-Insassen verbrannten, ertranken oder wurden erschossen.
Dem bewegenden Bericht von Hendryk Francuz folgten auch viele Schulklassen.