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Verkehrskonferenz der SPD Schleswig-Holstein

Veranstaltungen


v.l.n.r.:Kurt Bodewig, Bundesverkehrsminister a.D., Ralf Stegner, SPD Landes- und Fraktionsvorsitzender, Bettina Hagedorn, MdB, Malte Siegert, NABU Wallnau, Marion Sellier, MdL

Am 7. Juni 2010 führte die SPD Schleswig-Holstein erstmalig eine Verkehrskonferenz in den MediaDocks in Lübeck durch. Die aus sozialdemokratischer Sicht wichtigsten Verkehrsprojekte in Schleswig-Holstein wurden benannt und besprochen. Natürlich nahm die Feste Fehmarnbeltquerung (FFBQ) und die damit verbundene Hinterlandanbindung einen wesentlichen Raum der Debatte ein. Rund 120 Besucherinnen und Besucher verfolgten die Statements der auf dem Podium sitzenden Akteure und brachten sich bei einigen Fragerunden mit in die Diskussion ein.

Bettina Hagedorn (MdB) betrachtete die FFBQ und die Hinterlandanbindung unter dem finanziellen Aspekt, unter Berücksichtigung der derzeitigen Finanz- und Wirtschaftskrise und der beschlossenen Schuldenbremse. Als langjähriges Mitglied des Bundeshaushaltsausschusses konnte sie dem Publikum darstellen, dass viele wichtige Verkehrsprojekte in Schleswig-Holstein, wie die Weiterführung der A20 mit der westlichen Elbquerung, der Ausbau der B5 und die Fortführung der B404, bzw. A21 dem Finanzrisiko ausgesetzt sind. Mit der möglichen Verwirklichung der FFBQ und dem damit einhergehenden Ausbau der Hinterlandanbindung wächst die Wahrscheinlichkeit, dass alle weiteren Projekte dem Rotstift zum Opfer fallen werden.

Auch wenn sich Bettina Hagedorn im Wesentlichen auf die Finanzsituation konzentrierte, ging sie auch auf die Belastungen der Anwohnerinnen und Anwohner der Bahntrasse von Puttgarden bis hin nach Hamburg ein. Der mit dem Ausbau und dem späteren Verkehr verbundenen Lärm würde für die Betroffene sehr belastend sein. Ganz zu Schweigen von den finanziellen Kraftanstrengungen, die die Kommunen für den Ausbau der Bahnübergänge erbringen müssen. Bettina Hagedorn sprach sich erneut eindeutig gegen den Ausbau der FFBQ aus.