09.08.2017


Aktuelles
09.08.2017

Humanität als Kompass in der Politik bleibt topaktuell und auch auf Bundesebene gefordert. Verantwortungsvolle Politik für Deutschland zu gestalten erfordert den Mut, sein Fähnchen nicht in den Wind zu hängen. Als Ministerpräsident von Schleswig-Holstein hat sich Torsten Albig im Juli 2017 aus der Politik verabschiedet. Aber sein Markenzeichen – die Rolle von Humanität in der Politik – bleibt.
Die Flüchtlingszahlen 2015 und 2016 waren eine große Herausforderung für ganz Deutschland und auch für Schleswig-Holstein. Gerade wir im Norden haben uns mit Torsten Albig dieser Verantwortung gestellt und einen ganz klaren Kurs eingeschlagen: „Willkommen in Schleswig-Holstein! Integration vom ersten Tag an“. Unter diesem Motto stand der Flüchtlingspakt, den die Landesregierung im Mai 2015 mit einem breiten Bündnis aus Kommunen, Wohlfahrtsverbänden und anderen Betroffenen geschlossen hat, um die zu uns kommenden Flüchtlinge aufzunehmen und zu integrieren.
Anfang 2017 sorgte Torsten Albig bundesweit für Aufsehen, als er für Schleswig-Holstein als erstes Bundesland angesichts der nach Einschätzung der Vereinten Nationen und Nichtregierungsorganisationen stark verschlechterten Sicherheitslage in Afghanistan Abschiebungen dorthin gestoppt hat. Trotz scharfer Kritik hielt er an diesem Kurs mutig fest und erhielt dafür den Beifall unter anderem aller großen Kirchen.
Einen Radiobeitrag von NDR 1 über die Veranstaltung mit Torsten Albig finden Sie hier!