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Zu Besuch beim CJD Eutin

Veranstaltungen

Nach den Terminen bei der Bundespolizei und im „Uwe Seeler Fussball Park“ waren Bettina Hagedorn, Innenminister Andreas Breitner und die Landtagsabgeordneten Lars Winter und Regina Poersch zu Gast beim Christliche Jugenddorfwerk Deutschlands (CJD) in Eutin.
Gemeinsam mit Andreas Breitner habe ich mich persönlich über die zwei EU-Projekte informiert, die sich schwerpunktmäßig mit den Bedingungen erfolgreicher Integration von Migranten in politischen Parteien und ihrer Beteiligung an politische Entscheidungsprozessen beschäftigen. Das Thema ist bundesweit topaktuell, und es ist spannend, dass das CJD in Eutin es erfolgreich geschafft hat, sich erfolgreich für die Förderung solcher EU-geförderten Projekte zu bewerben.

Die Projekte stellten Reinhard Nehdich und Jaroslow Pospieszny von der Gesamtleitung CJD sowie Anne Wiesner, die Bundestutorin der Fachabteilung Migration/Integration und Leiterin des CJD Hamburg + Eutin, vor:
Bei dem 1. Projekt (DivPol "Diversity in Political Parties") wurden die Zugänge und fParteien auf nationaler Ebene in verschiedenen europäischen Mitgliedstaaten untersucht, um den politischen Parteien eine individuell erarbeitete Indikatorenliste zur politischen Teilhabemöglichkeit von Migranten aus Drittstaaten auszuhändigen.
Das 2. Projekt „ID – Identitäten Jugendlicher, Interkulturalität und kommunaler Raum“ stellt sich der Leitfrage, in welcher Form interkulturelle und interreligiöse Dialoge geeignete integrationsstiftende Instrumente für die Entwicklung einer vielfältigen Gesellschaft im städtischen Raum sind. Das Projekt wird vom CJD Hamburg + Eutin in Kooperation mit der Europäischen Städtekoalition gegen Rassismus (ECCAR – European Coalition of Cities Against Racism) bundesweit in drei Städten umgesetzt (Kiel, Hamburg und Potsdam). Es hat eine Laufzeit von drei Jahren (2012 – 2014) und wird durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) aus Mitteln des Europäischen Integrationsfonds und durch das Schles wig-Holsteinische Ministerium für Soziales, Gesundheit, Familie und Gleichstellung finanziert.