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Zukunftskongress Staat und Verwaltung: Hagedorn auf EPSAS-Podium

Aktuelles

Als Vorsitzende des Rechnungsprüfungsausschusses nahm ich am 26. Juni 2015 im Rahmen des "Zukunftskongresses Staat und Verwaltung" an einer Podiumsdiskussion zum Thema "EPSAS – Wie geht es weiter?" teil. Mit auf dem Podium saßen unter anderem Alexandre Makaronidis, Leiter der Task Force EPSAS der EU-Kommission, Dr. Rolf-Oliver Schwemer, Landrat des Kreises Rendsburg-Eckernförde, und Prof. Dr. Berit Adam, Professorin für Public Management an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin.

Unter dem Titel "EPSAS" wird schon seit längerem - äußerst kontrovers - über die Einführung einer einheitlichen europäischen Rechnungslegung für öffentliche Haushalte diskutiert. Als Haushälterin habe ich die Zweifel am Kosten-Nutzen-Verhältnis des EPSAS-Projekts deutlich gemacht, schließlich schätzt Eurostat allein die Einführungskosten in Deutschland auf 2,7 Mrd. Euro. Auf der anderen Seite ist zweifelhaft, ob die gesteckten Ziele - höhere Datenqualität und eine verbesserte Finanzstatistik der EU-Mitgliedstaaten - durch EPSAS in der derzeit geplanten Form überhaupt erreicht werden können.