Die ostholsteinische Bundestagsabgeordnete und Haushaltsexpertin Bettina Hagedorn begrüßt zwar grundsätzlich die Entscheidung der Dänen, jetzt die Feste Beltquerung als Tunnelstatt als Brückenlösung zu planen, bewertet aber gleichzeitig sowohl die finanzielle wie auch die zeitlichen Kalkulationsgrundlagen des Absenktunnels als „unseriös“. Gleichzeitig widerspricht sie vehement dem CDU-Wirtschaftsminister Jost de Jager, für den „klar“ sei, dass „jetzt nur noch über das Wie und nicht mehr über das Ob der Beltquerung diskutiert“ werde. Hagedorn: „Das Statement von Herrn de Jager ist ein Schlag ins Gesicht all derer, die an einem ernsthaften, konstruktiv-kritischen Dialog auf der Grundlage des Staatsvertrages interessiert sind. Man kann nicht einerseits den Anspruch erheben – wie von Bundesverkehrsminister Ramsauer öffentlich geäußert – die betroffenen Bürger und Gemeinden in einem Dialog einbinden zu wollen, und andererseits die Debatte über das „Ob“ zur Tabuzone erklären. Nur derjenige nimmt den Staatsvertrag ernst, der auch den Artikel 22 mit seiner „Ausstiegsklausel“ beachtet – und das heißt, dass bis zur abschließenden Entscheidung im Folketing zum Baugesetz vermutlich 2015 das OB und das WIE ergebnisoffen und gleichrangig diskutiert werden müssen. Alles Andere wäre eine Scheinbeteiligung der Betroffenen mit bestenfalls Alibifunktion.“
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