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07.02.2014: Bettina Hagedorn beim Kinderschutzbund in Neustadt

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mit Martin Liegmann, Sandra Redmann und Henning Reimann(Foto: Pressedienst-OH.de)

Am 7. Februar hatte mich und die SPD-Landtagsabgeordnete Sandra Redmann der Kinderschutzbund Ostholstein zu einem zweistündigen Arbeitsgespräch nach Neustadt gebeten. Wichtigstes Thema war wie bereits bei meinem Gespräch am 3. Februar mit dem Jobcenter Ostholstein das Auslaufen der Bürgerarbeit und die Auswirkungen auf Ostholstein:
Ohne eine schnelle Lösung stehen die Sozialkaufhäuser in Burg, Eutin, Neustadt und Heiligenhafen vor dem „Aus“! Ich kann deshalb nur an alle Beteiligten appellieren, jetzt bundesweit Druck auf die Politik auszuüben. Wir brauchen eine Initiative für ein Anschlussprojekt an die Bürgerarbeit, das einen dritten öffentlich geförderten Arbeitsmarkt etabliert.

Mit den stark gekürzten Mitteln, die für die Förderung der Langzeitarbeitslosen in Ostholstein jetzt und in den nächsten Jahren nur noch zur Verfügung stehen sollen, ist die Qualifizierung der Langzeitarbeitslosen und sind gute kommunale Projekte wie die Tafeln und Sozialkaufhäuser bedroht. Bis Ende Dezember 2014 arbeiten etwa 300 Menschen vor allem in Sozialkaufhäusern und Tafeln (141) aber auch in Schulen, KiTas und sozialer Betreuung (98), im Natur- und Umweltschutz (45), im kulturellen Bereich (11) und als Busbegleiter oder Stromsparhelfer (37).
Mit Geschäftsführer Henning Reimann und Martin Liegmann diskutierten wir auch über Migration als Chance für die Region, über Inklusion und über die Zukunft der von der SPD im „Jobcenterkompromiss“ 2010 durchgesetzten Finanzierung der Schulsozialarbeit.