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2-Wochen-Praktikum im Berliner Büro von Bettina Hagedorn

Pressemitteilungen


Jan-Hendrik Arndt und Bettina Hagedorn


Für zwei Wochen tauschte Jan-Hendrik Arndt, Schüler der Inselschule Fehmarn, sein Klassenzimmer mit dem Berliner Büro der ostholsteinischen SPD-Bundestagsabgeordneten Bettina Hagedorn. Bei einem Besuch des UNESCO-Projekts der Inselschule, für das sich der 15-jährige seit mehreren Jahren ehrenamtlich engagiert, war Hagedorn von seinem politischen Interesse beeindruckt – nun durfte er sich vom 15. bis 26. September 2014 die „große Politik“ in Berlin einmal aus der Nähe ansehen.

Bettina Hagedorn: „Jan-Hendrik ist zu einem perfekten Zeitpunkt zum Praktikum nach Berlin gekommen: Mit meiner Rede zur finanziellen Entlastung der Kommunen, die ich am Freitag dieser Sitzungswoche im Plenum gehalten habe und die er „live“ verfolgen konnte, und den laufenden Haushaltsberatungen für 2015 hat er ein tolles Programm miterlebt! Zusätzlich konnte ich ihm mit mehreren Besuchen und Fachgesprächen Einblicke in das politische Berlin ermöglichen. Es hat mich gefreut, einem jungen Schüler aus meinem Wahlkreis im Rahmen seines Schulpraktikums dieses Angebot zu machen – ich hoffe, dass er viele schöne Eindrücke mit nach Hause nimmt und seiner Familie und Freunden viel zu berichten hat.“

In der vergangenen Sitzungswoche konnte Jan-Hendrik sich fast selbst wie ein Abgeordneter fühlen: Ob bei einem Gespräch zum Thema Naher Osten, beim Besuch der Arbeitsgruppen Petitionen, Bildung und Forschung oder im Haushaltsausschusses, Jan-Hendrik hat sich immer sehr interessiert gezeigt und das Berliner Büroteam mit teilweise kniffligen Fragen aus der Reserve gelockt. Mit der Landespolitik Schleswig-Holsteins kam er beim gemeinsamen Landesgruppenfrühstück der schleswig-holsteinischen SPD-Bundestagsabgeordneten in Kontakt – sogar der SPD-Landesvorsitzende Ralf Stegner war in dieser Woche als Gast dabei. Weitere Programmpunkte in den zwei Praktikumswochen waren ein Rundgang durch den Reichstag und die Parlamentsbibliothek, Besuche in der Landesvertretung Schleswig-Holstein, dem Willy-Brandt-Haus und im Schloss Bellevue. Spontan konnte er auch an einer Besichtigung des Bundesrates mit anschließender Diskussion teilnehmen.

Hagedorn: „Es ist toll, wenn sich Schülerinnen und Schüler für politische Abläufe interessieren und diese sogar selber aktiv mitgestalten wollen. In Vereinen und Jugendparlamenten haben sie viele Möglichkeiten, ihre Interessen zu vertreten und Veränderungen zu bewirken. Immerhin sind sie die Entscheidungsträger von morgen und wir Erwachsenen müssen ihre Wünsche und Sorgen gleichberechtigt berücksichtigen.“

Für Jan-Hendrik Arndt steht nach seinem Praktikum fest: „Es war spannend, die „große Politik“ in Berlin auch mal aus der Sicht der Bundestagsabgeordneten mitzuerleben. Es ist beeindruckend und teilweise bestimmt sehr anstrengend, wie viele Termine sie in den Sitzungswochen wahrnehmen müssen und wie viel Zeit es kostet, sich in die Themen einzuarbeiten. Ich kann jetzt besser nachvollziehen, wie Gesetze entstehen und warum bei der Tagesschau im Plenum nicht immer alle Abgeordneten vor Ort sind: Ein Großteil der Arbeit findet schließlich in den Arbeitsgruppen und Ausschüssen statt.“