
Mit Dierk Hansen (Landesbeauftragter für Schleswig-Holstein) und Reinhard Esser (THW Kreisbeauftragter Ostholstein) am 23. September in Berlin
Dass sich das Technische Hilfswerk mit der Veranstaltung „MdB und THW – Freiwillig helfen“ in direkter Nachbarschaft zum Bundeskanzleramt präsentiert, hat Tradition. Wie immer nutzte Bettina Hagedorn, SPD-Bundestagsabgeordnete für Ostholstein, diese Möglichkeit zu Gesprächen mit bekannten Gesichtern des THW. Für ihren langjährigen Einsatz wurde Hagedorn erst vor Kurzem mit der Ehrenplakette des THW ausgezeichnet. Als stellvertretende haushaltspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion freute sie sich besonders darüber, dass die Mittel für das THW für das Jahr 2014 auf Initiative der SPD um insgesamt 11 Mio. Euro erhöht worden sind.
„Ich bedanke mich ausdrücklich bei den vielen Helferinnen und Helfern, die im In- und Ausland eingesetzt werden. Es ist wichtig, dass wir in die bedeutende Arbeit des THW investieren und somit die Arbeit der vielen Ehrenamtlichen anerkennen. Wenn die Helferinnen und Helfer unentgeltlich ihre Zeit opfern und teilweise ihre eigene Gesundheit riskieren ist es an uns, sie nach allen Kräften zu unterstützen. Damit das THW im Notfall schnell agieren kann, sollen die zusätzlichen Mittel hauptsächlich in die Ortsvereine, den Fuhrpark und die Ausbildung investiert werden.“
Das Technische Hilfswerk leistet mit seinen circa 80.000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern einen bedeutenden Beitrag zum zivilen Katastrophenschutz, wie zuletzt bei der Fluthilfe beim Elbehochwasser. Bettina Hagedorn findet es daher besonders schade, dass im Regierungsentwurf des Haushaltes 2015 die Bundesminister Thomas de Maizière und Wolfgang Schäuble den Ansatz für das THW wieder um 11 Mio. Euro abgesenkt haben.
„Ich finde es toll, dass sich im THW so viele freiwillig für ihre Mitmenschen engagieren und gemeinsam etwas bewegen. Das müssen wir fördern, weil nur so ist im Katastrophenfall schnelle und kompetente Hilfe möglich. Daher werde ich auch weiterhin im Haushaltsausschuss für das THW kämpfen.“
Ein Besuch bei den Vertretern des Landesverbandes Schleswig-Holstein war für Hagedorn selbstverständlich, da sie die Aktivitäten des THW seit Jahren intensiv begleitet.