
V.l.n.r.: Bettina Hagedorn (MdB), Joachim Storm, Jochen Hinz, Mathias Stein, Kerstin Metzner, Rainer Hartmann, Gabriele Hiller-Ohm (MdB) und Kirstin Hinz
Als SPD-Obfrau im Rechnungsprüfungsausschuss und Berichterstatterin für das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung nahm Bettina Hagedorn aus Ostholstein am Mittwoch, den 29.6.2011 an der öffentlichen Sachverständigenanhörung im Verkehrsausschuss zur Zukunft der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) des Bundes teil – die Zuschauertribüne war dicht besetzt mit Betriebs- und Personalräten der über 13.000 Beschäftigten der vom Kahlschlag bedrohten Behörde ... auch aus Schleswig-Holstein.
Hagedorn: „Bemerkenswert ist, dass in der Anhörung alle geladenen Sachverständigen - auch die von Schwarz-Gelb und den Grünen eingeladenen - die von diesen 3 Fraktionen initiierten neuen Pläne zur Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltungen und der Netzstruktur der Wasserstraßen scharf kritisierten. Wirtschaft, Gewerkschaften, Verbände und Länder haben die Pläne der Koalition mittlerweile zurückgewiesen. Der von der schwarz-gelben Bundesregierung geplante Umbau der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung und die damit verbundene Priorisierung auf das ‚Kernnetz‘ wird Beschäftigte und Steuerzahler teuer zu stehen kommen, denn die Pläne treffen nicht nur die Häfen, die regionale Wirtschaft, die Binnenschifffahrt und gefährden das Ziel, künftig mehr Güter von der Straße auf leistungsfähige Wasserwege zu bringen, sondern sie gefährden viele Arbeitsplätze im ganzen Land – aber insbesondere im Norden.“



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