
v.r.n.l.: Michael Dieckmann (AMEOS), Lars Winter (MdL), Margit Haupt-Koopmann (BA), Regina Frahm (SPD Neustadt), Herr Wiener (AMEOS), Bettina Hagedorn (MdB), Herr Scheler (AMEOS), Herr Werner (BA), Frau Wolf (Umschülerin) sowie ganz links Herr Esmann (AMEOS)
Die ostholsteinische Bundestagsabgeordnete Bettina Hagedorn besuchte am 27. März zusammen mit dem Landtagsabgeordneten Lars Winter und Margit Haupt-Koopmann, der Chefin der Regionaldirektion Nord der Bundesagentur für Arbeit, das AMEOS Institut Nord in Neustadt. Zentrales Thema des Besuchs waren die Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Pflegebranche in Ostholstein: Während die Bevölkerung immer älter wird, gewinnt unsere Küstenregion offenbar seit Jahren an Attraktivität für zuziehende Rentner. Waren in Schleswig- Holstein 2009 noch rd. 22 Prozent der Bevölkerung über 65 Jahre, werden es 2025 bereits 27 Prozent sein – bei dann nur noch 17 Prozent Jugendlichen unter 20 Jahren. Am stärksten betroffen: Ostholstein. Auf 100 Personen im erwerbsfähigen Alter kommt bei uns schon heute der Spitzenwert von 45 Rentnern - 2025 wird die Zahl schon mit 63 Rentnern erwartet bei dem „Rekord“- Durchschnittsalter von dann 51,1 Jahren. Ostholstein wird also früher und stärker vom Fachkräftemangel in der Pflege getroffen als andere Regionen, weil wir eine hohe Dichte an Pflege- und Gesundheitseinrichtungen haben. Heute arbeiten ca. 37.000 Menschen in Schleswig-Holstein in der Altenpflege - im Jahr 2020 werden schon ca. 48.000 Fachkräfte gebraucht.



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