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Mit dem agrarpolitischen Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Wilhelm Priesmeier, zu Besuch im Ökoinstitut in Trenthorst

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Besuch bei der Wiege der Ökolandbau-Forschung und zurück zu den Wurzeln des gemeinsamen Erfolges beim Kampf um die Rettung der Ressortforschung in Trenthorst 2006/2007: Am 31. Oktober 2012 besuchten die SPD-Bundestagsabgeordneten Bettina Hagedorn und Wilhelm Priesmeier gemeinsam mit den SPD-Landtagsabgeordneten Kirstin Eickhoff-Weber und Martin Habersaat das Johann Heinrich von Thünen-Institut für Ökologischen Landbau in Trenthorst. Empfangen wurden sie nicht nur vom „Hausherren“ Institutsleiter Prof. Dr. agr. Gerold Rahmann und seinem Stellvertreter Dr. Hans Marten Paulsen, sondern vor allem vom Präsidenten des Thünen-Institues, Prof. Dr. Folkhard Isermeyer, und ebenso herzlich von Kurt Weihrauch als ehemaligem Personalrat und Carl Fritz Wodarz - ehemaliger Landtagsabgeordneter und heute quirliger Vorsitzender des Fördervereines in Trenthorst.

Für Bettina Hagedorn war es bereits der 5. Besuch in 10 Jahren – aber für den agrarpolitschen Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Wilhelm Priesmeier, war es ein ganz besonderer Besuch: im September 2006 standen in Trenthorst die Zeichen auf Sturm: das „Konzept für die zukunftsfähige Ressortforschung“ des Bundeslandwirtschaftsministeriums unter Horst Seehofer sah die Schließung des Standortes Trenthorst vor – 80 Arbeitsplätze standen damit auf der Kippe. Wilhelm Priesmeier kämpfte damals im Berliner Fachausschuss für das renommierte Öko-Institut gemeinsam mit Bettina Hagedorn, die im Haushaltsausschuss an wichtiger Stelle saß. Institutsmitarbeiter und der Förderverein reisten zu Gesprächen nach Berlin – letztlich mit Erfolg. Das Institut in Trenthorst war im März 2007 das einzige bundesweit, das von der Streichliste von Landwirtschaftsminister Seehofer wieder verschwand - Trenthorst war gerettet!

Seit 2011 werden in Trenthorst deswegen millionenschwere Zukunftsinvestitionen des Bundes getätigt, die für die gesamte Region und den Ökolandbau erfreulich sind. Das Institut ist eine Großbaustelle - das historische Torhaus wird zum modernen Forschungslabor, das mit 4.581.000 Euro Bundesmitteln finanziert wird. Neben dem Geld für dieses Bauprojekt erhält das Institut im selben Zeitraum auch Fördermittel für die laufende Arbeit in Höhe von über einer halben Million Euro vom Bund. Notwendig wäre allerdings eine noch bessere personelle Absicherung der Forschungsarbeit in Nordstormarn – das Öko-Forschungsinstitut hat längst in ganz Europa und gar weltweit einen herausragenden Namen, der weiter unterfüttert werden muss. Es war für beide SPD-Bundestagsabgeordnete – insbesondere für Wilhelm Priesmeier – großartig zu sehen und zu erleben, wofür 2006/2007 so erfolgreich gekämpft wurde - die erarbeiteten Forschungsergebnisse sind grundsätzlich auch für die konventionelle Landwirtschaft von großem Nutzen. Hier wird „Tiergesundheit“ ganz groß geschrieben – die Forschung beweist, unter welchen Rahmenbedingungen auf bis zu 90 Prozent des herkömmlichen Medikamenteneinsatzes in der Tierhaltung (im Vergleich zu konventionellen Betrieben) verzichtet werden kann. Das freut Landwirte wie Verbraucher …