Auf Initiative der AG 60+ Ostholstein habe ich am 7. August ab 15:00 in Neustadt mit der ehemaligen langjährigen SPD-Gesundheitsministerin Ulla Schmidt und Gästen über unsere älter werdende Gesellschaft diskutiert.
Mit Ulla Schmidt bei der AG 60+ in Neustadt – Herausforderungen einer älter werdenden Gesellschaft
Veranstaltungen
Was für den Einzelnen ein Segen ist, stellt die Kommunen gerade im ländlichen Raum oftmals vor enorme Herausforderungen. Daher habe ich seit elf Jahren bereits zu zahlreichen öffentlichen Veranstaltungen zu diesem Thema eingeladen – unter anderem schon 2009 und 2012 mit Ulla Schmidt, 2012 mit Franz Müntefering, und auch mit unseren sozialpolitischen Expertinnen Andrea Nahles, Elke Ferner und Carola Reimann.
Allen Bürgerinnen und Bürgern den Zugang zu guter medizinischer Versorgung zu ermöglichen – unabhängig vom Wohnort, der sozialen Lage oder dem Versichertenstatus – muss das Hauptziel einer gerechten Gesundheits- und Pflegepolitik sein. Erreichen wollen wir das u.a. durch die Weiterentwicklung unserer Gesundheits- und Pflegeversicherung zur solidarischen Bürgerversicherung, damit die starken Schultern zur Garantie der Beitragsstabilität mehr beitragen als die Schwachen. Außerdem brauchen wir Anreize für eine bessere Vernetzung der Ärzte, Pfleger und Betreuer – nur so kann „ambulant vor stationär“ Praxis werden.
2003 hat Schwarz-Gelb im Kreistag Ostholstein den trägerunabhängigen Pflegestützpunkt gestrichen – 2007 kam er mit Ulla Schmidts Gesundheitsreform ins Gesetz und ist in Ostholstein bitter nötig, aber immer noch nicht vorhanden. Das Ziel des würdevollen Alterns erreichen wir nur mit einem altersgerechten Wohnkonzept, verbunden mit lokalen Hilfsnetzwerken. Auch eine Stärkung der Kommunen, die die Bedürfnisse vor Ort am besten kennen und am schnellsten handeln können sehen wir als wichtige Voraussetzung für mehr Selbstbestimmung älterer Menschen.



.png)

