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Ostholsteiner in Berlin zu Gast bei SPD-Betriebsrätekonferenz

Pressemitteilungen

Betriebsräte 2010


Auf Einladung der ostholsteinischen SPD-Bundestagsabgeordneten Bettina Hagedorn nahmen die Betriebs- bzw. Personalratsmitglieder Andrea Markmann von der ZVO Entsorgung GmbH Timmendorfer Strand, Gabriele Malchow vom Amt Ostholstein Mitte in Schönwalde sowie Karl-Heinz Struck von der Sparkasse Holstein heute an der mittlerweile 13. Betriebs- und Personalrätekonferenz der SPD-Bundestagsfraktion im Deutschen Bundestag teil. Zu der Veranstaltung kamen etwa 300 Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet für einen Tag nach Berlin, um gemeinsam mit hochrangigen SPD-Vertretern wie dem Fraktionsvorsitzenden Frank-Walter Steinmeier und Parteichef Sigmar Gabriel unter dem Motto "Mitbestimmung und Beschäftigungspolitik: Erfolgsmodell, krisengeprüft“ zu diskutieren.

Hagedorn: „Die tiefe dauerhafte Wirtschafts- und Finanzkrise mit all ihren Folgen bleibt für uns alle eine große Herausforderung. Der Ab-schwung bedroht viele Arbeitsplätze – auch in Ostholstein und Nordstormarn. In dieser Situation ist die Politik gefragt. Langfristiges Denken, Sicherung von Arbeitsplätzen und die Anerkennung der Ar-beit durch Mitsprache im Betrieb müssen wieder ganz oben auf die Tagesordnung gesetzt werden, denn gerade jetzt in der Krise haben sich Betriebsräte als Krisenmanager mit dem nötigen Know-How vor Ort bewährt.“
Bettina Hagedorn freut sich, dass alle drei Gäste aus Ostholstein einen spannenden Tag erlebten, der dem Austausch und der Vernetzung mit vielen Kolleginnen und Kollegen ebenso wie mit der Politik diente.
Hagedorn: „Betriebs- und Personalräte haben gerade in konfliktrei-chen Zeiten zum Wohle von Arbeitnehmern und Betriebsstandorten oft genug einen schweren Stand. Gerade die Anwesenheit des Sparkassen-Personalrates machte aktuell deutlich, dass beim geplanten schwarz-gelben Sparkassengesetz in Schleswig-Holstein manchmal Arbeitnehmer und Arbeitgeber auch im Kampf um Standorte und Arbeitsplätze auch am gleichen Strang in die gleiche Richtung ziehen. In anderen Bereichen gilt: Immer mehr Beschäftigte werden nur noch befristet eingestellt, bekommen nur Teilzeitstellen oder arbeiten in Leiharbeit. Die Angst vor der Zukunft des eigenen Arbeitsplatzes lässt leider viele davor zurückschrecken, sich aktiv für faire Arbeits-bedingungen einzusetzen. Gerade deswegen sind starke Interessenvertretungen für die Belegschaft in Zukunft wichtiger denn je."
Diese wichtigen Themen spiegelten sich auch im Programm der Konferenz wider: Unter dem Titel „Fair ist mehr“ ging es mit Parteichef Gabriel um die Weiterentwicklung der Leiharbeit und die Durchsetzung von Mindestlöhnen. Der Berufseinstieg junger Menschen mit mehr sozialer Si-cherheit war zentrales Thema der Diskussion mit der JuSo-Vorsitzenden Drohsel.
Betriebsräte, die Interesse haben, an der kommenden Betriebsrätekonferenz teilzunehmen, können sich schon jetzt hierfür im Eutiner Wahlkreis-büro unter der Nummer 04521 – 7 16 11 oder per Email betti-na.hagedorn@wk.bundestag.de vormerken lassen.