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Podiumsdiskussion „Wenn Politik (auf) Wirklichkeit trifft….

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Die Podiumsteilnehmer lieferten sich mit den Bürgern eine spannende Diskussion (Foto: LN)

200 interessierte Bürger nahmen an der Podiumsdiskussion zur „Auswirkungen der Hinterlandanbindung der Festen Fehmarnbeltquerung und den in diesem Zusammenhang prognostizierten 150 Güterzügen täglich“ teil. Eingeladen hatten das Schutzbündnis Bad Schwartau gegen die Feste Fehmarnbeltquerung, der Verein zum Schutz von Umwelt- und Wohnqualität und der Schwartauer Bürgerverein. Nachdem der Schallschutzgutachter Christian Popp vom Lärmkontor Hamburg zum Thema Schallausbreitung referiert hatte, lieferten sich Ellen Brümmer (stellvertretende Bürgermeisterin Bad Schwartau, Bernd Jokisch (Vizepräsident der IHK zu Lübeck), Horst Weppler (Kreis Ostholstein), Christian Popp (Schallgutachter) und die Bundestagsabgeordnete Bettina Hagedorn unter der Diskussionsleiterin Ulrike Pennings mit den Zuhörern eine spannende Debatte.


200 Besucher kamen zur Diskussionsveranstaltung zum Thema: Fehmarnbeltquerung (Foto: LN)

Während viele Diskussionsteilnehmer neben Beeinträchtigungen im Fremdenverkehr, dem Wertverlust ihrer Immobilie, sowie ihren Job bangen, sagte Bernd Jokisch neue Arbeitsplätze voraus und sicherte Unterstützung beim Kampf für eine sozialverträgliche Trasse und beim Lärmschutz zu. Bezüglich der Kosten für die Trassenverlegung und dem Lärmschutz „wird Berlin schon die notwendigen Mittel bereitstellen“, so der IHK Vizepräsident. Die ostholsteinische Bundestagabgeordnete und Mitglied im Haushaltsausschuss des Bundestages teilte seine Aussagen überhaupt nicht. „Ich habe Zweifel, dass alle zur Zeit diskutierten Verkehrsprojekte finanzierbar bleiben“, so die Politikerin Bettina Hagedorn. Sowohl als betroffene Ostholsteinerin, aber auch als Mitglied im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages steht die diesem Projekt seit Jahren absolut kritisch gegenüber. Ausführlich Stellung nimmt Bettina Hagedorn zu diesem Thema im Infopapier „Fehmarnbeltquerung und Hinterlandanbindung“ vom Juni 2010.