Heute, am 17. Dezember 2013, wurde Angela Merkel mit den Stimmen von Union und SPD zur Bundeskanzlerin gewählt und die neue schwarz-rote Bundesregierung vor dem Deutschen Bundestag vereidigt. Nach den aus SPD-Sicht erfolgreichen Koalitionsverhandlungen ist uns auch bei der Verteilung der Ministerien ein doppelter „Coup“ gelungen: Fast alle wichtigen Ministerien werden künftig sozialdemokratisch geführt. Und: Schon der Frauenanteil in unserer neuen Bundestagsfraktion liegt bei über 40 Prozent, unsere sechs Ministerämter gehen sogar zu gleichen Teilen an Männer und Frauen.

Ministerpräsident Torsten Albig, Bettina Hagedorn und der SPD-Vorsitzende und neue Vizekanzler Sigmar Gabriel bei der Vereidigung der neuen Bundesregierung im Plenarsaal des Bundestags
Wir haben exzellente Ministerinnen und Minister benannt!
Sigmar Gabriel wird als Vizekanzler und Wirtschafts- und Energieminister federführend verantwortlich sein für die größte Herausforderung der kommenden Legislaturperiode: die Energiewende.
Frank-Walter Steinmeier wird dem Amt des Außenministers als wohl profiliertester Außenpolitiker Deutschlands wieder die Bedeutung verleihen, die es nach seiner ersten Amtszeit (2005-2009) eingebüßt hat.
Mit Andrea Nahles (Arbeit und Soziales) und Manuela Schwesig (Familie) werden zwei ganz zentrale SPD-Themen in der Bundesregierung künftig eine eindeutig sozialdemokratische Handschrift tragen.
Ich freue mich auch, dass wir mit Heiko Maas einen jungen, dynamischen Justizminister bekommen werden, der als erster SPD-Minister auch für das Thema Verbraucherschutz zuständig sein wird. Das Umwelt- und Bauministerium wird Barbara Hendricks übernehmen und Aydan Özoguz wird als erste Frau mit türkischen Wurzeln Staatsministerin für die Themen Migration, Flüchtlinge und Integration.