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Sommertour der SPD-Küstengang 2012

Aktuelles



Am 30. und 31. August 2012 fand die traditionelle Reise der SPD-Küstengang statt. Dieses Jahr ging es mit dem „Chef-Lotsen“ Uwe Beckmeyer (MdB Bremen) und den SPD-Abgeordneten aus Schleswig-Holstein Bettina Hagedorn, Gabriele Hiller-Ohm und Franz Thönnes sowie Kollegen aus Niedersachsen, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern nach Stralsund zwecks Schifffahrt und Fachinformation zur Besichtigung des Offshore-Windparks „Baltic 1“. Wie topaktuell das Thema gewählt war bewies die prominente „Reisebegleitung“ durch den parlamentarischen Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion Thomas Oppermann.

In den Fachgesprächen standen 2 Tage Vertreter von Unternehmen, Verbänden und Banken zur Verfügung, um über die Chancen und Herausforderungen beim Ausbau der Offshore-Windenergie zu diskutieren.
Per Bus ging es am Freitag zur Servicezentrale der EnBW in Barhöft, wo bereits die „MS Alexander“ für die Überfahrt zum Offshore-Windpark „EnBW Baltic 1“ wartete. An Bord wurden die Fachgespräche fortgesetzt: die deutschen Wettbewerbschancen spielten dabei ebenso eine Roll wie die Herausforderungen zur Verkehrssicherheit, zum Gesundheits- und Arbeitsschutz beim Bau und Betrieb von Offshore-Windkraftanlagen.
„Unbestritten ist der Ausbau der Windenergie auch Offshore notwendig, um einen guten Energiemix zu erreichen“, betonte Bettina Hagedorn. Allerdings fehle nach wie vor ein realistischer Masterplan der schwarz-gelben Bundesregierung, der die Energiewende dauerhaft und zügig voranbringt. Neben dem Netzausbau machen vor allem Hürden bei der Projektfinanzierung und Haftungsfragen der Branche zu schaffen. Zu der Haftungsregelung für Verzögerungen bei der Netzanbindung von Offshore-Windparks liegt jetzt ein Gesetzentwurf der Bundesregierung vor, den „die SPD genau unter die Lupe nehmen wird“, so Bettina Hagedorn. „Es kann nicht sein, dass allein die Stromkunden zur Kasse gebeten werden sollen.“