Schrift kleiner Schrift größer

 

Suchen

 

SPD-Abgeordnete Hagedorn und Saathoff einig in Kritik zum Angelverbot!

Aktuelles

28.04.2016

Vereint für die Freizeitfrischerei im Norden: Jens Meyer, Entwicklungsgesellschaft Ostholstein, die Kapitäne Thomas Deutsch (Heiligenhafen) und Willi Lüdtke (Fehmarn), Peter Breckling, Generalsekretär des Deutschen Fischereiverbands, Holger Ortel, Präsident des Deutschen Fischereiverbands, Johann Saathoff, Bettina Hagedorn, Susanne Mittag. Fotos: Büro Hagedorn. 

Am 28. April hat auf Einladung des SPD-Abgeordneten Johann Saathoff, Sprecher der „SPD-Küstengang“ (Ostfriesland) und zuständiger SPD-Vertreter in den Ausschüssen Landwirtschaft und Wirtschaft – ein Spitzengespräch über das vom Bundesumweltministerium geplante, umstrittene Angelverbot (unter anderem im Fehmarnbelt) mit sieben SPD-Bundestagsabgeordneten aus betroffenen Küstenregionen sowie Holger Ortel als Präsident des Deutschen Fischereiverbandes und dessen Generalsekretär Peter Breckling stattgefunden. Auf Einladung Bettina Hagedorns waren dazu aus Ostholstein konkret betroffene Vertreter von Angel- und Fischkuttern nach Berlin angereist: Die beiden Kapitäne Willi Lüdtke von der Insel Fehmarn, 1. Vorsitzender des Verbandes der Bäderund
Hochseeangelschiffe, und Thomas Deutsch für die Ostholsteiner Angelfreunde aus Heiligenhafen sowie von der Entwicklungsgesellschaft Ostholstein Jens Meyer.

Hagedorn: „Wir haben heute im Fachgespräch wie auch bei einem gemeinsamen Mittagessen unsere Einigkeit im Engagement gegen das Angelverbot festgestellt und weitere Schritte in diesem Sinne verabredet. Die SPD-Bundestagsabgeordneten stehen zusammen in der Überzeugung, dass das unbestrittene Schutzziel in den auszuweisenden Naturschutzgebieten keiner vom Bundesumweltministerium vorgeschlagenen pauschalen Angelverbote bedarf, die die Existenzen der Angelbetriebe und den regionaltypischen Tourismus gefährden und deshalb als unverhältnismäßig abgelehnt werden. Für dieses Verbot fehlt es an nachvollziehbaren Argumenten: Dass die etwa 80.000 Jahresgäste auf Angelkuttern in der westlichen Ostsee mit ih-ren Angeln den Meeresgrund ernsthaft in Mitleidenschaft zie-hen könnten und dabei jährlich angeblich 2.000 Tonnen Dorsch fangen sollen – so die Argumentation des Umweltministeriums für ein Verbot – verdient nicht einmal die Bezeichnung Angler-Latein, denn dafür müsste jeder Angler im Schnitt 25 Kilo Dorsch fangen.“​
 
Holger Ortel, Präsident des Deutschen Fischereiverbands, MdB Bettina Hagedorn, Jens Meyer, Entwicklungsgesellschaft Ostholstein, Kapitän und 1. Vorsitzender des Verbands der Bäder- und Hochseeangelschiffe Willi Lüdtke (Fehmarn), Peter Breckling, Generalsekretär des Deutschen Fischereiverbands und Kapitän Thomas Deutsch (Heiligenhafen). 
 
Das Engagement der SPD-Abgeordneten Bettina Hagedorn an der Seite der Angelbetriebe gegen das Angelverbot in den geplanten Naturschutzgebieten findet seine Fortsetzung am 10. Juni ab 15 Uhr im Norden Ostholsteins, wo auf ihre Einladung der zuständige Staatssekretär aus dem Berliner Umweltministerium Jochen Flas-barth mit weiteren SPD-Spitzenvertretern direkt an Bord der Angel-kutter-Kapitäne zum persönlichen Gespräch erwartet wird.

Zum Hintergrund: An dem Gespräch nahmen folgende SPD-Bundestagsabgeordnete teil: Aus Schleswig-Holstein Bettina Hage-dorn, Birgit Malecha-Nissen und Karin Thissen sowie aus Nieder-sachsen Johann Saathoff, Wilhelm Priesmeier, Karin Evers-Meyer und Susanne Mittag.