
Konteradmiral Jens-Volker Kronisch, Bettina Hagedorn, Hans-Peter Bartels, Ernst Dieter Rossmann, Franz Thönnes und Oberstleutnant Matthias Henkelmann (v.l.n.r.)
Am 5. November trafen sich die sechs schleswig-holsteinischen SPD-Bundestagsabgeordneten in der Rettberg-Kaserne Eutin zu ihrer jährlichen Klausurtagung. Bei dem Treffen und einem anschließenden Pressegespräch ging es schwerpunktmäßig um die Zukunft der Bundeswehrstandorte in Schleswig-Holstein – mit der Wahl des Gesprächsorts wollten die Abgeordneten auch ein Zeichen für den Standort Eutin setzen. Gesprächspartner der Landesgruppe waren dabei u.a. Konteradmiral Jens-Volker Kronisch, Kommandeur des Wehrbereichs Küste I, und Oberstleutnant Matthias Henkelmann, Kommandeur des Aufklärungsbataillons 6.
Den Einsparvorgaben von acht Milliarden Euro im Verteidigungsetat und auch der geplanten Strukturreform standen die sechs Abgeordneten äußerst kritisch gegenüber. Bettina Hagedorn machte klar, dass für eine solch umfangreiche Reform erst einmal Mehrausgaben nötig sein, bevor man – natürlich dringend notwendige – Einsparungen erreichen kann. Von der schleswig-holsteinischen Landesregierung verlangten die Abgeordneten, dass sie sich für den Erhalt der hiesigen Bundeswehrstandorte einsetzt.
Im Anschluss tagte die Landesgruppe in der Gustav-Heinemann-Bildungsstätte. Bettina Hagedorn berichtete über die Auswirkungen der von Schwarz-Gelb geplanten Haushaltskürzungen auf Schleswig-Holstein – u.a. in den Bereichen Arbeit und Soziales, Verkehr, Bildung und Regionalförderung.