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Gegendarstellung des Wehrbeauftragten des Deutschen Bundestages zu den Äußerungen von Ingo Gädechens

Aktuelles

Der Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestags, Reinhold Robbe, trat den Äußerungen des CDU-Bundestagsabgeordneten Ingo Gädechens im Fehmarnschen Tageblatt vom 14.04.2010, er habe den Verteidigungsausschuss des Bundestages nicht über Missstände bei der Ausbildung einer Bundeswehreinheit in Seedorf informiert, mit einer schriftlichen Gegendarstellung, abgedruckt im Fehmarnschen Tageblatt am 04.05.2010 entgegen.
Die Gegendarstellung von Reinhold Robbe finden Sie unter "mehr".

Gegendarstellung: „Im ‚Maßnahmepaket für mehr Sicherheit der deutschen Soldaten in Afghanistan’, abgedruckt im Fehmarnschen Tageblatt vom 14. April 2010 wurde von Herrn Ingo Gädechens, MdB, behauptet: ‚Ebenso kontraproduktiv sind die Äußerungen des scheidenden Wehrbeauftragten Reinhold Robbe (SPD), ihm seien Missstände in der Ausbildung der Einheit aus Seedorf beim Beginn des Einsatzes bekanntgemacht worden. Herr Robbe hätte dann die Verpflichtung gehabt, dieses dem Verteidigungsausschuss mitzuteilen. Leider hat er geschwiegen.’ Diese Tatsachenbehauptung von MdB Gädechens ist unzutreffend. Ich habe am 18. Februar 2010 in Seedorf eine Einheit der Bundeswehr besucht, die wenige Tage später nach Kunduz/ Afghanistan verlegt wurde. Ihr gehörten drei der am 2. April 2010 getöteten Soldaten an. Die bei meinem damaligen Truppenbesuch von mir festgestellten Defizite in Ausbildung und Ausrüstung der Soldaten habe ich unmittelbar danach dem Generalinspekteur der Bundeswehr mitgeteilt. Auch die Vorsitzende und die Obleute des Verteidigungsausschusses des Deutschen Bundestages wurden von mir darüber informiert. Reinhold Robbe, Wehrbeauftragter des Deutschen Bundestages“