In seiner gestrigen Bereinigungssitzung hat der Haushaltsausschuss beschlossen, sich auf Antrag einmalig zur Hälfte an den Kosten für Radwegeausbau an Bundeswasserstraßen zu beteiligen, wenn Kommunen und Gemeindeverbände den entsprechenden Radweg übernehmen wollen. Für das Radewegenetz in der Tourismusregion Schleswig-Holstein ist dies eine wichtige Botschaft, die Chancen birgt. Die stellvertretende haushaltspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion Bettina Hagedorn erklärt:
Hagedorn: Bund unterstützt Kommunen bei der Übernahme von Radwegen an Bundeswasserstraßen!
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„Der Haushaltsausschuss hat bereits im Oktober die Mittel für den Radwegebau substanziell erhöht und ein Plus von 10 Mio. Euro auf insgesamt 90 Mio. Euro durchgesetzt – nachdem bis 2013 stets nur 60 Mio. Euro bereit standen. Nun wollen wir interessierte Kommunen verstärkt beim fahrradtauglichen Ausbau von bisher bundeseigenen Betriebswegen an Bundeswasserstraßen unterstützen – gemeint sind also nicht nur Nord-Ostsee- und Elbe-Lübeck-Kanal sowie die Elbe, sondern auch Wege entlang der Flüsse Eider, Trave, Stör bis zur Krückau oder der Pinnau. Die bundeseigenen Betriebswege – häufig idyllisch und in reizvoller Natur – können mit 50%iger Bundesförderung saniert oder ausgebaut werden, wenn die Kommunen diese Radwege anschließend in eigene Trägerschaft übernehmen. Das kann in unseren touristisch geprägten Regionen ein sehr attraktives Angebot zum Ausbau des Radwegenetzes sein: gute Nachrichten für das beliebte Urlaubsziel Schleswig-Holstein mit seinen vielen Bundeswasserstraßen.“



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