Eutin, 01.06.11

Bettina Hagedorn, Regina Poersch und weitere SPD Politiker informierten sich bei Annelies Wiesner und ihren Mitarbeitern vom CJD über die Projekte „Diverse City“ und „Startbahn“
Annelies Wiesner, Leiterin des „Christlichen Jugenddorfwerk Deutschlands (CJD)“ stellte der Bundestagsabgeordneten Bettina Hagedorn, der Landtagsabgeordneten Regina Poersch , dem Eutiner SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Uwe Tewes und dem Mitglied der Kreistagsfraktion Hermann Greve das Projekt „Diverse City“ vor. Die Stadt Eutin unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Klaus-Dieter Schulz arbeitet mit dem CJD Eutin und Hamburg in dem EU geförderten Projekt an den drei Themen Vielfalt als Marketing Strategie, Eutin als Wirtschaftsstandort und Lebensqualität in Eutin in fünf Arbeitsgruppen zusammen.
Kernfrage für die Arbeitsgruppen im Projekt „Diverse City“: Wie können kleinere Städte vor dem Hintergrund des demografischen Wandels für junge Arbeitskräfte und Familien, die zunehmend einen Migrationshintergrund haben, attraktiver werden. Das Projekt wird in sechs Klein- und Mittelstädten in sechs Bundesländern umgesetzt, das CJD Eutin-Hamburg koordiniert das Gesamtprojekt. Eutin erhält somit ein maßgeschneiderte Strategie für Stadtentwicklung, das ist ein großer Vorteil für Eutin, so die Abgeordnete Hagedorn, denn der Fachkräftemangel wird kommen und somit brauchen wir junge Menschen.
Mit dem Projekt „Startbahn“ bietet das CJD Eutin und Hamburg seit 2009 Coachingprojekte für Frauen und Mütter in schwierigen Lebenslagen zusammen mit dem Jobcenter Ostholstein an. Die Teilnehmerinnen erfahren in zwölf Monaten Stärkung und Anerkennung. Unser oberstes Ziel ist die berufliche Integration, aber die soziale geht ihr voraus, erklärte Kathrin Kunkel, vom Jobcenter Eutin. Hagedorn lobte das Jobcenter für seine Pionierarbeit, denn auch hier schlummert im Hinblick auf den demografischen Wandels ein großes Potential.