Zusage der SPD-Landtagsabgeordneten Sandra Redmann und Lothar Hay
Auf Initiative der ostholsteinischen Bundestagsabgeordneten Bettina Hagedorn kommt die Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn, Frau Ute Plambeck, am 29. März 2010 nach Großenbrode, um mit Bürgermeister Reise und seinen Gemeindevertretern sowie Bettina Hagedorn vor Ort zu besprechen, wie eine alternative Trassenführung der Bahnlinie bei dem Ausbau der Hinterlandanbindung der Beltquerung aussehen könnte. Bei ihrem Besuch der Gemeinde Großenbrode am 18. Februar hatte die Bundestagsabgeordnete zugesagt, sich um einen solchen Termin kümmern zu wollen, damit die Bedenken und Anregungen der Großenbroder abweichend von der bisher vorgeschlagenen Trassenführung vor Ort in Augenschein genommen werden können.
Hagedorn: „Selbstverständlich habe ich mich nach meinem letzten Besuch in Großenbrode sofort an die Bahn gewandt und ihr die Bedenken, die mir in Großenbrode mit auf den Weg gegeben wurden, mitgeteilt. Ich freue mich, dass ich mein Versprechen gegenüber den Großenbrodern so schnell einlösen konnte und auf meine Einladung hin die Konzernbevollmächtigte der Bahn, Frau Ute Plambeck, nun nach Großenbrode kommt. Besonders erfreulich ist, dass mit den SPD-Landtagsabgeordneten Sandra Redmann und Lothar Hay auch zwei in Kiel zuständige Kollegen, die maßgeblich dort den Umweltbereich vertreten, ihre Teilnahme fest zugesagt haben.“
Versprochen – gehalten: unter dieser Überschrift lässt sich der Besuch der DB-Konzernbevollmächtigten kurz und bündig fassen. Bislang ist eine alternative Trassenplanung, die um Großenbrode herumführen könnte, nicht von der Deutschen Bahn avisiert bzw. berücksichtigt worden. Hagedorn: „Nun besteht die Möglichkeit, der Bahn die Möglichkeiten aber auch die Notwendigkeit einer alternativen Trassenführung vor Ort zu zeigen und gemeinsam nach der für die Bürgerinnen und Bürgern besten Lösung zu suchen. Im Flächennutzungsplan Großenbrodes ist nach Auskunft von Bgm. Reise bereits eine alternative „Wunschtrasse“ der Gemeinde enthalten, deren Machbarkeit dringend geprüft werden muss. Eine ‚second best Lösung‘, wie sie CDU-Wirtschaftsminister de Jager befürwortet hat, wird den Interessen der Bürgerinnen und Bürger in Großenbrode nicht gerecht.“