Nachrichten zum Thema Pressemitteilungen
PressemitteilungenCDU/CSU und FPD kürzen massiv Mittel für die Verbesserung von Agrarstruktur und Küstenschutz
In dieser Woche beantragte die SPD im Haushaltsausschuss für das Landwirtschaftsministerium 2011 eine Aufstockung der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" (GAK) um insgesamt 85 Mio. Euro, begleitet von einer soliden Gegenfinanzierung – scheiterte jedoch leider am Widerstand der CDU/FDP-Koalition. Um genau diese 85 Mio. Euro – übrigens der größte Sparposten im Haus von Landwirtschaftsministerin Aigner (CSU) - hatte Schwarz/Gelb die GAK-Mittel im Regierungsentwurf für 2011 gegenüber dem Vorjahr drastisch gekürzt. Zusammen mit den schon in 2010 gestrichenen 25 Mio. Euro sind dies 110 Mio. Euro, die dem ländlichen Raum – auch in Schleswig-Holstein – nun Jahr für Jahr fehlen.
Dazu erklärt die ostholsteinische Bundestagsabgeordnete und stellv. Sprecherin der AG Haushalt der SPD-Bundestagsfraktion Bettina Hagedorn: "Diese Art von Haushaltssanierung auf dem Rücken der Landwirtschaft, des Küstenschutzes und der ländlichen Räume ist fatal - vor allem, wenn man bedenkt, dass gleichzeitig massive Subventionen nach dem ‚Gießkannenprinzip‘ ausschüttet werden. Während Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner noch im Januar 2010 die GAK-Mittel als 'gut eingesetztes Geld' bezeichnete, setzt Schwarz/Gelb nun mit diesen Kürzungen ein trauriges Signal dafür, dass der ländliche Raum diese Regierung offenbar das letzte Rad am Wagen ist. Dies wird ausgerechnet die struktur-schwachsten Regionen treffen und unsere leistungsfähige Land- und Forstwirtschaft sowie einen nachhaltigen Küstenschutz massiv gefährden.“
Veröffentlicht am 08.10.2010
PressemitteilungenSozialkürzungen des Bundes kosten Schleswig-Holstein 850 Mio. € bis 2014
Zu dem in der Anhörung zum Haushaltsbegleitgesetz dem Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages am 4.10. vorgelegten Bericht „Unter unseren Verhältnissen II… - Atlas der Sozialkürzungen der Bundesregierung 2011-2014“ der Paritätischen Forschungsstelle erklärt die Hauptberichterstatterin für Arbeit und Soziales im Haushaltsausschuss Bettina Hagedorn (SPD) ergänzend und klar stellend (zur PE von gestern!):
„Um die erschreckenden Fakten der von der Paritätischen Forschungsstelle errechneten Zahlen in seiner Dimension unmissverständlich klarzustellen: Unser Land - Schleswig-Holstein - verliert durch die geplanten Kürzungen von CDU und FDP im Sozialbereich von 2011 bis 2014 allein bei den regional unterschiedlich wirksamen Maßnahmen (die in der Studie betrachtet wurden) pro Jahr durchschnittlich über 125 Mio. Euro – in der Summe werden es bis 2014 demnach über 500 Mio. Euro sein! Diese Kürzungen betreffen ausschließlich die Qualifizierungsangebote für Langzeitarbeitslose in JobCentern, die Streichung des Übergangsgeldes für Langzeitarbeitslose, das gestrichene Elterngeld für Frauen im ALG-II-Bezug und Geringverdiener sowie die Streichung des Heizkostenzuschusses. Hinzu kommt, dass es zusätzlich eine beschlossene „Strukturelle Einsparung“ im ‚Haushaltsbegleitgesetz‘ von bundesweit 10 Mrd. Euro (2011 1,5 Mrd. €, 2012 2,5 Mrd. €, 2013 und 2014 je 3 Mrd. €) bei der Bundesagentur für Arbeit unter dem Stichwort „Umwandlung von Pflicht- in Ermessensleistungen“ geben wird, die zwar nicht regional unterschiedlich, sondern wie ein ‚Rasenmäher‘ wirkt, die aber den Arbeitsämtern in Schleswig-Holstein für die Qualifizierung und Vermittlung von Arbeitslosen im ALG I-Bezug zusätzlich ein Minus von knapp 350 Mio. € bis 2014 bescheren wird. Wir reden also in Wahrheit über ein Minus von ca. 850 Mio. Euro für Schleswig-Holstein im Bereich ‚Arbeit und Soziales‘ in gerade einmal vier Jahren!“
Veröffentlicht am 07.10.2010
PressemitteilungenSoziale Schieflage des schwarz-gelben Sparpaketes benachteiligt massiv strukturschwache Regionen und kreisfreie Städte
Die Ostholsteiner Bundestagsabgeordnete und Hauptberichterstatterin für Arbeit und Soziales im Haushaltsausschuss Bettina Hagedorn (SPD) schlägt nach der Anhörung im Bundestag zum Haushaltsbegleitgesetz (4.10.) und zum vermeintlichen „Sparpaket“ der Bundesregierung Alarm: die geplanten Kürzungen im Sozialbereich, die sich bis 2014 auf über 30 Mrd. Euro aufsummieren, treffen nicht nur vorrangig Alleinerziehende mit ihren Kindern, jüngere wie ältere Langzeitarbeitslose, Menschen mit Handicap und Migranten , sondern sie wirken auch regional extrem unterschiedlich und benachteiligen vor allem strukturschwache Regionen und kreisfreie Städte im Norden und Osten massiv. Hagedorn: „Schleswig-Holstein verliert durch die geplanten Kürzungen von CDU und FDP im Sozialbereich von 2011 bis 2014 im Schnitt über 125 Mio. Euro pro Jahr, das sind im Jahresdurchschnitt 44,14 Euro pro Einwohner. Mecklenburg-Vorpommern wird durch Sozialkürzungen von 82,28 € pro Einwohner sogar fast doppelt so stark betroffen – während im reichen Bayern mit 21,88 € pro Einwohner weniger als die Hälfte vom sozialen Kahlschlag ankommt. Schwarz-Gelb schont mit den geplanten sozialen Einschnitten paradoxerweise die wirtschaftlich starken Boom-Regionen, während die strukturschwachen Bundesländer noch weiter in ihrer Entwicklung benachteiligt werden – die soziale Schieflage dieses so genannten ‚Sparpaketes‘ trifft also nicht nur viele hilfe- und förderbedürftige Menschen, sondern sie gefährdet auch das Ziel des Bundes, dass wir in Deutschland vergleichbare Lebensbedingungen durch gezielte Strukturhilfe des Staates anstreben. Damit offenbart Schwarz-Gelb: auch in ihrer Regionalpolitik hat diese Koalition jeden Kompass für Gerechtigkeit und Solidarität verloren.“
Veröffentlicht am 06.10.2010
PressemitteilungenSchieflage beim Honorarzuwachs für Ärzte um 1 Mrd. Euro! – Hausärzte im Norden sind nicht die Gewinner!
„Diese Entscheidung ist ein Schlag ins Gesicht für alle Patienten, die auf der einen Seite von Schwarz-Gelb mit einer Beitragssatzsteigerung von 0,6 Prozent am Defizit der Gesetzlichen Krankenversicherung beteiligt werden sollen und zusätzlich mit drastisch erhöhten Zuzahlungen ab 2011 zu rechnen haben. Und nun wird gleichzeitig gegen das Votum der Gesetzlichen Krankenkassen von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung eine weitere Honorarerhöhung auf dem Rücken der Beitragszahler durchgedrückt. Gesetzlich Versicherte müssen sich verhöhnt fühlen: Nach einem Ausgabenplus von 7,4 Prozent in 2009 und 3,8 Prozent in 2010 für die ambulante Vergütung ist der erneute ‚Schluck aus der Pulle‘ nicht mehr vermittelbar. Während die Arzthonorare in Deutschland im Schnitt seit 2000 um 30 Prozent gestiegen sind, stagniert das Lohnniveau für die meisten Patienten und Arbeitnehmer im Gegensatz zu vielen europäischen Nachbarn seit Jahren!“
Veröffentlicht am 06.10.2010
PressemitteilungenBettina Hagedorn legt die Einnahmen und Ausgaben von 2008 offen
Der SPD-Bundestagsabgeordneten Bettina Hagedorn flatterte jüngst der Steuerbescheid für das Jahr 2008 ins Haus – und einer bereits seit vielen Jahren geübten Tradition folgend veröffentlicht sie ihn jetzt, denn ihre Diätenbezüge und steuerlich wirksamen Ausgaben legt sie seit Beginn ihrer Abgeordnetenzeit im Oktober 2002 offen. Alle Angaben sind seitdem auf ihrer Homepage (www.bettina-hagedorn.de) unter dem Stichwort „Gläserne Abgeordnete“ nachzulesen. „Aufklärung und Transparenz sind für mich sowohl in den politischen Entscheidungen wie auch bei den Finanzen eine Selbstverständlichkeit und nach meiner Erfahrung das wirksamste Mittel gegen Politikverdrossenheit, “ so Hagedorn.
Veröffentlicht am 30.08.2010
PressemitteilungenHagedorn: Plant CDU „Rückwärtsrolle“ beim Erdkabelausbau? Abkehr vom Erdkabel gefährdet Ausbau Erneuerbarer Energien!
Empört reagiert die ostholsteinische SPD-Bundestagsabgeordnete Bettina Hagedorn auf die „öffentlichen Gedankenspiele“ (LN vom 17. und 29.7.2010) von Ulrich Rüder und Ingo Gädechens für die Kreis-CDU, dass die bisherige parteiübergreifende Kreistagsforderung nach einem Erdkabel statt einer Freileitung von Göhl nach Lübeck-Siems von der CDU (Zitat) „möglicherweise geopfert werden“ müsse.
Veröffentlicht am 02.08.2010
PressemitteilungenVon Fehmarn über Berlin ein Jahr in die USA: Bundestagsstipendium für 19-jährige Hawa Öruc aus Burg

Es ist soweit - Hawa Öruc, aus Fehmarn, die seit Sommer 2007 bei der ostholsteinischen Bundestagsabgeordneten Bettina Hagedorn (SPD) in Berlin die Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation erfolgreich absolviert hat, wird am 3. August 2010 nach Washington D.C. starten. Sie hatte sich im August 2009 noch während ihrer Ausbildung für das Parlamentarische Patenschafts-Programm (PPP) des Deutschen Bundestages bei ihrer zuständigen Berliner Abgeordneten Dr. Eva Högl (SPD) beworben. Seitdem musste sie sich durch ein monatelanges und aufwendiges Auswahlverfahren kämpfen.
Veröffentlicht am 28.07.2010
PressemitteilungenHagedorn: Verkehrsministerium beschönigt unsolide Güterverkehrsplanung der Fehmarnbeltquerung
Irritiert zeigt sich Bettina Hagedorn, SPD-Bundestagsabgeordnete aus Ostholstein, vom jüngsten Schreiben aus dem Bundesverkehrsministerium (BMVBS) auf ihre Anfrage im Hinblick auf quasi eine Halbierung der kalkulierten Güterverkehrszüge auf der Vogelfluglinie nach Errichtung einer Festen Beltquerung. Fazit: Offensichtlich gibt es noch immer keine gesicherte Kalkulationsgrundlage für den erwarteten Güterverkehr, stattdessen wird mit vier verschiedenen Zugzahlen für immer mehr Verwirrung in den betroffenen Gemeinden gesorgt.
Veröffentlicht am 27.07.2010
PressemitteilungenHagedorn: Baustopp in der Rettberg-Kaserne ist unzumutbar
Entsetzt reagiert die ostholsteinische Bundestagsabgeordnete Bettina Hagedorn (SPD) auf den kurzfristigen Baustopp, den das Verteidungsministerium in der Verantwortung von Minister Guttenberg völlig unerwartet verfügt hat. Schon seit Jahren hatte Bettina Hagedorn im Haushaltsausschuss um die millionenschweren Investitionszusagen zur Beendigung der unhaltbaren Zustände in den Soldatenunterkünften in Eutin gekämpft und die Kaserne zahlreiche Male persönlich besucht, allein zwischen 2007 und 2009 viermal mit ihrem Kollegen Johannes Kahrs (SPD, im Haushaltsausschuss damals für das Verteidigungsressort zuständig) sowie dem damaligen Wehrbeauftragten Reinhold Robbe.
Veröffentlicht am 26.07.2010



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